Begleitung und Partizipative Evaluation für die Kreisau Initiative

 

„360° Deutschland – vielfältig, demokratisch, engagiert“ ist ein Projekt zur Förderung der Beteiligung junger Menschen am politischen Leben in Berlin und Brandenburg, das von der Kreisau-Initiative durchgeführt wird. Im Laufe des Projekts werden Haltungen und Handlungsoptionen für mehr Demokratie, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung sowie entsprechende Projekte umgesetzt. Das Projekt wird durch die SKala-Initiative gefördert. SKala ist eine Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und  Beratungshaus PHINEO. Florian Wenzel begleitet seit Projektbeginn 2019 das Projektteam und konzipiert die begleitende Stakeholder-basierte partizipative Evaluation.

Neues Kooperationsprojekt zur Streitkultur an Schulen

 

Das Netzwerk Politische Bildung Bayern und die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit kooperieren in einem neuen Projekt zur Stärkung der Streitkultur (2020-2023). Profil zeigen! Für eine starke Demokratie. wird Workshops anbieten sowie Weiterbildungen, Handreichungen und Kurzfilme für bayerische Gymnasien, Realschulen, Mittelschulen, Berufsschulen, FOS und BOS entwickeln. Ausgebildete Multiplikator*innen bieten abwechslungsreiche, interaktive und motivierende Formate für Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern an, die 'Demokratie als Lebensform' in den Mittelpunkt stellen. Empfehlungen zur weiteren Auseinandersetzung mit Themen rund um Stammtischparolen, Fake News und Hate Speech bieten kommentierte links zu Publikationen, Videos und sozialen Medien an, die sich für Lehrer*innen wie auch Schüler*innen gut eignen.
Das Projekt basiert auf umfassenden Erfahrungen mit Argumentationstrainings gegen Populismus. Florian Wenzel und Dr. Christian Boeser verantworten dieses Projekt seitens des Netzwerks Politische Bildung Bayern.
Florian Wenzel verantwortet die neue zielgruppenspezifische Homepage und ist für das visuelle Gesamtdesign des Projekts verantwortlich.
 
Aktuell werden erfahrene Multiplikator*innen in Online Schulungen für ihre (Online)-Einsätze an byerischen Schulen fortgebildet. Zudem wurde die Homepage profilzeigen.de freigeschaltet, die sich v.a. an Lehrer*innen und Multiplikator*innen richtet.

Initiative zur Bündelung neuer Demokratieprojekte

 

Florian Wenzel und Dr. Christian Boeser arbeiten seit 20 Jahren in zahlreichen Projekten der politischen Bildung zusammen. Sie haben nun die Initiative 'interpunktionen - Wir versetzen Zeichen für Demokratie' gegründet. Damit werden gemeinsame Demokratieprojekte gebündelt dargestellt und Nachwuchswissenschaftlern, die in verschiedenen Projekten bereits beteiligt waren, Möglichkeiten zur Präsenz und Vernetzung geboten. Florian Wenzel ist u.a. verantwortlich für Außendarstellung und Design der neuen Internetpräsenz.

"Streitet Euch!" Begegnung, Auseinandersetzung und Gestaltung im ländlichen Raum im Kontext von Parolen und Populismus

 

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat für 2020 an interpunktionen eine Projektförderung gewährt, in der innovative Formate des Demokratie-Lernens im ländlichen Raum in Ostdeutschland in die Umsetzung kommen. Ziel des Projekts ist die Stärkung der Streitkultur für Demokratie im Kontext von Parolen und Populismus im ländlichen Raum. Dabei ist die Verdeutlichung des Innovationspotentials des ländlichen Raums in Hinblick auf reale Veränderungen (Anpackkultur) und Integration von Vielfalt zur Gestaltung eines neuen ‚Wir‘ von zentraler Bedeutung; damit wird ein neues Selbst-Bewusstseins vor allen in (vermeintlich) abgehängten Regionen durch das direkte Erleben politischer Bildung an geeigneten öffentlichen Diskurs-Orten möglich. Im Rahmen des Projekts werden zwei Online-Weiterbildungen zu den methodischen Formaten angeboten. Zum Einsatz kommen in Vorläuferprojekten entwickelte und evaluierte Konzepte wie das prozess-basierte Dorfgespräch, das erweiterte Argumentationstraining gegen Stammtischparolen und das  offene Format Lange Nacht der Demokratie.

Lesen Sie eine aktuelle Rede zum Thema Streitkultur in der politischen Bildung von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung.

Für weitere Informationen oder Interesse an einer Kooperation kontaktieren Sie Projektleiter Florian Wenzel.

Mitglied im Beirat des 4. Tutzinger Diskurses zu Integration

 

Florian Wenzel ist Mitglied im Beirat des 4. Tutzinger Diskurses der Akademie für politische Bildung in Tutzing. Er wurde zusammen mit den anderen Beiratsmitgliedern dazu interviewt, was ein gutes Miteinander vor Ort ausmacht. Seine Erfahrungen des Demokratie Lernens im Hinblick auf kommunale Integrationsfähigkeit werden dort besprochen. Beim ersten Arbeitstreffen der Mitglieder des Tutzinger Diskurses zu Integration stellte er als Gastreferent zusammen mit Dr. Christian Boeser-Schnebel das Projekt Dorfgespräch als konkrete Möglichkeit vor, werte- und beziehungsorientiert vor Ort an einer "Dorferneuerung in den Köpfen" zu arbeiten. Ansatz und Erfahrungen sind in einem Interview gebündelt worden. Zum Auftakt des Tutzinger Diskurses wurde ebenfalls ein Film mit weiteren Statements zum Projekt erstellt.

Prozessbegleitung für die KAS in Rabat / Marokko

 

Florian Wenzel begleitet die Konrad Adenauer Stiftung in Rabat, Marokko, im Rahmen ihres Regionalprogramms Energiesicherheit und Klimawandel Naher Osten und Nordafrika (REMENA) in Prozessmoderation. In einem Strategie- und Planungsworkshop entwickelten Young Leaders aus 5 Ländern gemeinsam Vision und Planung für ein neues Netzwerk für Kreislaufwirtschaft (CEMENA-Net), um damit Training, Lobbying, Forschung und zivilgesellschaftlichen Austausch zu Themen wie regenerative Ideen, Energiewirtschaft, Materialalternativen und Abfallwirtschaft in der Region zu vernetzen und institutionalisieren. Das Netzwerk wird in einer Pilotphase 2020 etabliert und zunächst mit KAS Alumni in Ländern der MENA Region Aktivitäten koordinieren. 2020 finden weitere (Online)Treffen zur Begleitung des Prozesses statt. Die Gruppe hat mittlerweile einen Online-Auftritt zur Darstellung ihrer Aktivitäten und Entwicklungen.

Volkshochschulen als Orte der Demokratie

 

Florian Wenzel und Dr. Christian Boeser-Schnebel beraten und begleiten den Bayerischen Volkshoschschulverband (bvv) bei der Stärkung politischer Bildung und des Selbstverständnisses von Volkshochschulen als Orte demokratischer Begegnung. Vor dem Hintergund des 100-jährigen Jubiläums der Volkshochschulen in Deutschland mit dem Motto 'zusammenleben. zusammenhalten' werden Formate wie das Argumentationstraining und das Dorfgespräch in einer Handreichung des Deutschen Volkshochschulverbands als Best Practice vorgestellt.

Zusammen mit der verantwortlichen Referentin Ruth Jachertz wurden Reader und Seminarformate für Programmverantwortliche entwickelt, um eine Strategie für Demokratie sowie interaktive Moderation an Volkshochschulen zu unterstützen. In allen bayerischen Bezirken wurden bei den Frühjahrstagungen 2019 der Vorkshochschulleitungen die entsprechenden Formate vorgestellt und werden nun in intensiven Tagesworkshops in die Umsetzung gebracht.

 

Ausdehnung der Aktivitäten zur Unterstützung der Zivilgesellschaft in der MENA Region 2017-2020

 

In den letzten drei Jahren hat die Akademie Führung & Kompetenz am CAP in Kooperation mit dem Goethe Institut Kairo zertifizierte Weiterbildungen für TrainerInnen und NGOs in Ägypten angeboten. In den folgenden Jahren wird die Zusammenarbeit auf Marokko, Tunesien und Jordanien ausgeweitet. Ziel ist die Institutionalisierung von Civic education in der Region. Dazu findet eine Zusammenarbeit mit dem neuen Network Arab Citizenship Education (NACE) statt, welches sich als ein Ergebnis der Civic Education Conference (CEC) 2016 in Hammamet, Tunesien, etabliert hat.

Susanne Ulrich und Florian Wenzel haben auf der Basis einer Evaluation und der Evaluation der CEC Konferenz die Inhalte und strategische Ausrichtung des neuen Projekts konzipiert. Einen Bericht über die Kooperation seit 2014 finden Sie hier.

Ein aktueller Artikel stellt die Projektergebnisse 2018 vor.

 

2017 und 2018 wurden rund 30 Trainer aus der Zivilgesellschaft fortgebildet, 2019 haben nationale Ausbilder aus den Jahren 2014-2018 eigene Train-the-Trainer Formate in verschiedenen Ländern angeboten und damit politische Bildung in der Region weiter verankert. Sie wurden als erster Jahrgang als 'Instructors of CIvic Education' im November 2019 zertifiziert. 2020 wird das Programm erstmals komplett auf arabisch von ausgebildeten 'Instructors' durchgeführt. Susanne Ulrich und Florian Wenzel beraten Sie in der finalen Konzeption 2020 und führen Online-Coachings für die Beteiligten durch.

 

Alle Aktivitäten in diesem Bereich gruppieren sich um das enstehende "Network Arab Citizen Education" (NACE), welches in der Region zivilgesellschaftliche Aktivitäten und vor allem politische BIldung systematisieren und institutionalisieren möchte. Hierzu fand im Dezember 2018 eine weitere CEC Konferenz in Casablanca, Marokko, statt. Susanne Ulrich und Florian Wenzel werden wiederum die Evaluation verantworten, in Kooperation mit Syrine Rakhis aus Tunesien und Mohsen Kamal aus Ägypten.

 

Das Gesamtprojekt der Jahre 2017 -2019 wurde vom österreichischen Institut EDUCULT mit verschiedenen methodischen Ansätzen evaluiert, um als kritischer Begleiter Perspektiven für die Weiterführung zu eruieren.

Integrationsprojekt im ländlichen Raum: "DORFGESPRÄCH!"

 

Auf Basis eines Modellprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung 2017-2019 wurden 2017 in ländlichen Kommunen in Bayern gesamtgesellschaftliche Wertedialoge angestoßen, um öffentliche und auch konflikthafte Diskursräume zu stärken. Auf der Basis der Modellkommunen wurden ein Handreichung sowie weitere Publikationen erstellt, die Möglichkeiten der Nutzung von Ressourcen im ländlichen Raum zur Etablierung solcher Dialoge aufzeigen und das Vorgehen im Projekt dokumentieren.

Informationen sowie eine Dokumentation finden Sie unter der Projektdomain www.dorfgespraech.net, weitere Videos unter vimeo.com/dorfgespraech. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Mitarbeit ist Anfang 2019 eine umfassende Publikation zu Konzept, Didaktik und Methodik des Dorfgesprächs erschienen.

 

Im zweiten Projektjahr standen strategische Fragen, den Umgang mit Macht sowie die Erprobung in einer größeren Kommune im Mittelpunkt. Die Implementierung in den Modellkommunen wurde ebenfalls strategisch weiter begleitet. Zudem fanden Fortbildungen für DialogmoderatorInnen für Dorfgespräche in Sachsen-Anhalt und Oberbayern statt.

 

Das Projekt hat 2019 Varianten des Ansatzes erarbeitet die für Bürgerversammlungen, für Stadtteilentwicklungen, im Vorfeld der Europawahl 2019 und der Kommunalwahlen Anfang 2020 in Bayern nutzbar sind. Außerdem wurde der Dialog der Dörfer untereinander durch regionale Dorfgesprächs-Formate erweitert. Zur gundsätzlichen gesellschaftspolitischen Relevanz finden Sie hier Dr. Christian Boeser-Schnebel im Interview.

 

Alle Informationen zum Projekt sind auf der Seite www.dorfgespraech.net gebündelt.