Philosophie

peripheria – der Kreisumfang, die Begrenzungslinie, das Randgebiet. Die Quadratur des Kreises widerlegt, Teile, die nicht einfach zur Summe werden. Verlassen der privaten Linie mit dem geraden Blick nach vorne – wagen, sich in den öffentlichen Raum zu begeben, Kreise zu ziehen. Möglich formelhaft, der Kreis doch nie ohne Rest beschreibbar. Prozesse der Weiterentwicklung, die immer ein Versprechen für die Zukunft bleiben. Alleine nie, mindestens drei, die sich versammeln...

 

Randgebiete, um Grenzlinien zu erkunden, um anzukommen in dem was wichtig ist, neue Räume der Begegnung und Bildung werden möglich.

Randgebiete

Scheinbar Wichtiges verlassen und Gewichtungen verändern. Zwischenräume, Übergänge und Schwellen als das Entscheidende betreten. Von ungewohnten Standpunkten aus das Ganze sehen können und Prioritäten verschieben. Andere Intervalle, andere Koordinaten, andere Schnittpunkte. Keine Antworten auf bestehende Fragen, sondern ganz neue Fragen, die sich auftun.

 

Grenzlinien

Grenzen – innen und außen – beginnen zu flimmern, werden als konstruiert erkannt. Grenzen überschreiten, Normalität aufbrechen, versteckte Machtstrukturen aufdecken. Irritation, Konfrontation und Verwirrung als Ausgangspunkte für Neuorientierung. Identität und Sozialität im Bruch – Wahrheit und Wissen hilflos. Ausgangspunkte für Selbstständigkeit und Verantwortung.

 

Präsenz

Das Hier und Jetzt, Präsenz im Prozess, im Puls. Das wertschätzen, was Potential zur Weiterentwicklung hat, was jetzt hilfreich ist. Das Perfekte verlassen, gangbare Wege gemeinsam suchen. Gelassenheit, dass sich das ereignet und erscheinen kann, was wichtig ist und sich zeigt, nicht machbar ist.

 

Räume

Räume eröffnen und gestalten, Kommunikation im Raum. Kreise ziehen mit Begegnung und Interaktion auf gleicher Augenhöhe. Begegnung zuweilen gegeneinander, dazwischen Zukunft, für die gemeinsam Verantwortung übernommen wird. Macht und Taktik, Dilemmata – Teile der Verantwortung. Anfangen zu handeln: Demokratie im öffentlichen Raum.